Gasheizstrahler - Wohlige Wärme für die Terrasse

Gerade wenn der Herbst vor der Tür steht, weinen viele den lauen Sommernächten eine Träne nach. Wenn die Abende kühler werden, kommt die Gemütlichkeit beim Glas Wein auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten abhanden. Abhilfe schaffen dabei Gasheizstrahler: Diese verbreiten Wärme und helfen dabei, auch in kühlen Nächten noch draußen sitzen zu können. Gerade für die Gastronomie sind diese Geräte eine lohnende Investition, da die Freisitze auch im Herbst noch genutzt werden können. Aber auch für Privatleute kann ein Terrassenstrahler, auch Heizpilz genannt, die Anschaffung wert sein. 

Wir haben auf dieser Seite Informationen über Gasheizstrahler zusammengestellt. Sie erfahren mehr über die Bauarten, Heizleistung sowie Zubehör von Gasheizstrahlern. 

Gasheizstrahler kaufen

Merkmale von Gasheizstrahlern

Wie sich bereits aus der Bezeichnung ablesen lässt, haben Gasheizstrahler die Eigenschaft, mit Gas betrieben zu werden. Diese Antriebsart ist sehr weit verbreitet und besonders für den Einsatz auf Außenflächen geeignet. Deshalb werden Gasheizer vor allem als Terrassenheizer eingesetzt. 

Entsprechend ihres Einsatzzwecks haben die Heizstrahler starke Brenner, die zwischen 2000 Watt und 12 kW Leistungsaufnahme liegen. Dadurch wird die Wärmestrahlung erzeugt, welche die lauen Sommernächte im Herbst möglich macht. 

Die meisten Gasheizstrahler sind recht hoch, damit die Wärme sich über größere Entfernungen ausbreiten kann. Eine klassische Bauweise, bei welcher der Brenner am oberen Ende des Geräts sitzt und die Wärme mit einem breiten Reflektor an die Umgebung abgestrahlt wird, hat aufgrund ihrer Form den Namen Heizpilz erhalten. Neben dieser “traditionellen” Bauweise gibt es auch Heizstrahler, die die Form eines Kegels oder einer Pyramide haben. 

Das Gas für die Wärmeerzeugung kommt von einer im Standfuß des Geräts untergebrachten Gasflasche. Bei dem verwendeten Gas handelt es sich um das übliche Propan-Butan-Gemisch, das an Tankstellen oder in Baumärkten erhältlich ist. 

Gasheizstrahler: Die verschiedenen Typen

Da den Geräten nur gemeinsam ist, dass sie mit Gas betrieben werden, listen wir hier unterschiedliche Bauarten von Heizstrahlern auf. Hierbei lassen sich im groben drei Typen unterscheiden:

Heizpilz

Die ersten Terrassenstrahler, die nach Deutschland importiert wurden, gehörten diesem Typen an. Deshalb wird Heizpilz auch oft als Synonym für Terrassen- bzw. Gasheizstrahler verwendet. Dieser Typ war zunächst in Skandinavien verbreitet, bevor er hierzulande entdeckt wurde.

Der Name Heizpilz kommt daher von der Form der Geräte, die an einen Pilz erinnern. Sie sind sehr hoch (meist über zwei Meter) und haben am Brenner am Kopf. Dieser erhitzt ein Lochblech, das den Brenner umschließt. Damit die Wärme nicht ungenutzt nach oben abstrahlt, haben die Geräte einen großen Schirm, der als Reflektor bezeichnet wird. Dieser hat die Aufgabe, die nach oben steigende Luft umzulenken, um so die Wärmestrahlung zu den Seiten zu führen. 

Die schlanken und hohen Geräte haben einen Standfuß, in dem sich die Gasflasche unterbringen lässt. Oftmals verfügen sie zum besseren Transport über Rollen.

Standheizstrahler

Standheizstrahler

Diese Kategorie unterscheidet sich vom Heizpilz in ihrer Form. Bei diesen Geräten wird das Gas nicht erst am Kopfende verbrannt, sondern bereits weiter unten. Viele dieser Modelle verfügen über einen Glaszylinder, in dem die Flamme emporsteigen kann. Dadurch haben diese Terrassenstrahler einen Hingucker-Effekt, der an ein Lagerfeuer erinnert.

Damit keine Verbrennungsgefahr entsteht, muss das Glaskolben von einem Feuerschutz umgeben sein. Dadurch sind die Standheizstrahler in der Mitte breiter. Der Feuerschutz kann durch einen Drahtkäfig, Glas oder ein Gitter realisiert werden. Die Geräte nutzen oftmals eine sich oben verjüngende Form, etwa Kegel oder Pyramide. Es gibt jedoch auch Modelle, die eine säulenartige Form haben. Wie beim “klassischen” Heizpilz haben Standstrahler einen schirmartigen Reflektor, ebenso wird die Gasflasche im Standfuß untergebracht. 

Kleine Heizstrahler

Kleiner HeizstrahlerWährend Heizpilz und andere Standstrahler über Höhen von 180 bis 250 cm verfügen, haben diese Modelle eine Höhe von 100 bis 140 cm. Sie sind daher geeignet, sitzende Gruppen zu wärmen. Dieser Einsatzzweck hat zur Folge, dass die Brenner bei den kleinen Geräten nicht so stark sind. Somit verringert sich die Gefahr, dass sich die Umsitzenden am Heizstrahler verbrennen können. 

Neben Geräten, die man als kleine Standheizstrahler bezeichnen kann, gibt es Sonderformen. So existieren Modelle, die einem beheizten Stehtisch gleichkommen. Dabei fungiert die Tischplatte zugleich als Reflektor. 

Kriterien beim Kauf: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie sich entschließen, einen Gasheizer zu kaufen, gibt es einiges zu beachten. Wir geben Ihnen einige Kriterien zur Hand, welche die Entscheidung für den richtigen Heizstrahler erleichtern. 

Bauart

Die erste Entscheidung dabei ist die, welchen der drei Typen von Gasheizstrahlern Sie bevorzugen. Haben Sie eine große Terrasse, bei der die Sitzgarnitur in wohliger Wärme liegen soll? Dann kann sich die Entscheidung für einen Heizpilz auszahlen. Lieben Sie es, ins Feuer zu schauen? Eventuell ist der Kauf eines Heizstrahlers mit offener Flamme für die richtige Wahl. Möchten Sie lieber im Liegestuhl sitzen und die Sterne beobachten? Vielleicht ist die Anschaffung eines kleinen Terrassenheizers genau das Richtige für Sie.

Leistung

Neben der Bauart ist die Leistung des Strahlers eine wichtige Eigenschaft. Aus der Leistung, kombiniert mit der Bauart, ergibt sich die Fläche, welche das Gerät beheizen kann. Die Faustregel ist dabei: Je höher die Leistung des Brenners, umso größer die Fläche, die der Heizstrahler mit Wärmestrahlung versorgen kann.

Die Geräte mit einer Leistung jenseits der 10 kW sind dabei vor allem für große Terrassen interessant. Insbesondere Gastronomen, die ihre Freisitze beheizen möchten, greifen auf Modelle mit einer hohen Leistung zurück. Für kleinere Flächen genügt oft auch eine Leistung im Bereich bis 8 kW. 

Regulierung und Verbrauch

Nicht jeder Abend ist gleich: Manchmal muss der Brenner nicht auf voller Kraft laufen, um die nötige Wärme zu spenden. Daher sollten Sie darauf achten, dass sich der Brenner regulieren lässt. Auf kleinerer Stufe verbraucht er dabei weniger Gas, was aber zu geringerer Wärmeentwicklung führt. Viele Modelle verfügen über einen stufenlosen Regler, bei dem Sie die Flamme nach Bedarf einstellen können. 

Mit der Möglichkeit, die Flamme stufenlos zu regulieren, können Sie Einfluss auf den Verbrauch nehmen. Dieser hängt jedoch auch von anderen Faktoren, etwa der Effizienz des Brenners ab. Einige Hersteller haben besonders effektive Brenner, die bei gleicher Leistung weniger Gas verbrauchen, um Angebot. 

Sicherheit

Da die Terrassenheizstrahler mit Gas betrieben werden, ist der Betrieb nicht ungefährlich. Achten Sie daher auf eine ausreichende Sicherheit.

Beginnen Sie bei der Zündung: Mit einer Piezo-Zündung, bei der die Flamme mithilfe eines Funkens entfacht wird, ist die Sicherheit gegeben. Sie müssen nicht selbst in der Nähe des Brenners mit Feuerzeug oder Streichhölzern hantieren und riskieren keine Stichflamme. 

Eine große Gefahr geht vom Umfallen des Gasheizers aus. Daher ist für die Sicherheit ein guter Standfuß wichtig. Im Idealfall ist das Gerät sehr standfest, da der Fuß schwer ist. Das erschwert das Umfallen. 

Falls das Gerät dennoch Umkippen sollte, muss es über ein Sicherheitsventil verfügen. Dieses schließt sich automatisch, wenn es sich nicht in der richtigen Position befindet. Die Flamme erlischt damit, sobald der Heizstrahler umfällt. 

Qualität und Zubehör

Damit Sie lange Freude an Ihrem Gasheizstrahler haben, sollten Sie auf eine hohe Qualität wert legen. Die Geräte sollten aus hochwertigen Materialien, z. B. Edelstahl, bestehen und gut verarbeitet sein. Insbesondere der Brenner sollte den Qualitätsansprüchen genügen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Griffe sowie die Tür im Standfuß keine Grate oder scharfen Kanten aufweisen. 

Viele Modelle weisen Griffe und Rollen auf, um den Transport zu erleichtern. Besonders, wenn Sie den Heizpilz öfter umstellen möchten, macht es sich bezahlt, wenn er Rollen und Griffe hat. 

Möchten Sie den Gasheizstrahler im Freien lagern, sollten Sie darüber nachdenken, eine Abdeckung zu kaufen. Damit ist der Heizstrahler vor Wind und Wetter geschützt, wenn er nicht verwendet wird. Einige Modelle sind ausfahrbar, sodass sie für die Lagerung in Keller oder Garage auf kompakte Maße betracht werden können. 

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